Charakter & Verwendung

Wesen

Der Siberian Husky wird als vom Verhalten her dem Hundevorfahren, dem Wolf, sehr ähnlich beschrieben, da er ein breites Spektrum des Wolf-Verhalten zeigt.

Sie sind dafür bekannt, dass sie eher heulen, „singen“ und „reden“ statt zu bellen.

Siberian Huskies gelten als sehr starrköpfig und eine dominierenden Hunderasse. Sie benötigen eine konsequente Ausbildung und ein „Nichts im Leben ist umsonst"-Trainingsprogramm kann dabei hilfreich sein.
 
  Sie haben den 45. Rang in Stanley Corens „The Intelligence of Dogs“, da sie eine durchschnittliche Arbeits-/Gehorsamsintelligenz aufweisen.

Sie tendieren dazu eher zu rennen, als zu gehen, weil sie in erster Linie zum Schlittenziehen und für Schlittenhundrennen gezüchtet werden.

Beim Einsatz als Schlittenhund mussten sie auch gut gehorchen, da nicht nur einziger Fahrer den Schlitten fuhr. Daher wurden bei der Zucht nur die Huskies eingesetzt, welche sich am freundlichsten und folgsamsten erwiesen.

Verwendung

  • Arbeitshund
  • Schlittenhund
  • Schlittenhundrennen
  • Hundesport

Schlittenhund
Der Sibirische Husky kann bei entsprechender Vorbereitung und Training ein Gewicht ziehen, dass neunmal so groß wie sein Körpergewicht ist. Dadurch ist er in den arktischen Regionen lebenswichtig für die dort lebenden Stämme geworden und dort ein richtiges Nutztier. Sie verfügen auch über einen exzellenten Orientierungssinn, welcher ihnen auch bei tiefem Schnee dabei hilft, auf dem richtigen (bekannten) Weg zu bleiben.
 
  ´Siberian Huskies wurden auch im US Army's Arctic Search-and-Rescue Unit of the Air Transport Command im Zweiten Weltkrieg eingesetzt, da sie so perfekt an arktische Regionen angepasst sind.

Schlittenhundrennen
Siberian Huskies sind nach wie vor für Schlittenhundrennen beliebt. Sie sind immer noch populär für Rennen mit reinrassigen Schlittenhunden und sind schneller als andere Schlittenhundrassen wie der Samojede und der langsamere, aber viel stärkerer Alaskan Malamute. Heute trennt die Rasse jedoch die Linienzucht auf entweder „Renn“-Huskies oder „Ausstellung/Show“-Huskies. Die Rennlinien tendieren dazu längere Beine zu habend, damit sie beim Laufen weiter ausgreifen könnnen. Die Ausstellungs-Huskies sind in der Regel etwas kleiner.
Hundesport
Abgesehen von Hundeschlitten-Rennen sind sie auch sehr beliebt bei Freizeit-Mushern (Musher = Schlittenführer) und werden auch für Skikjöring (ein bis drei Hunde ziehen einen Athleten auf Skiern) und eingesetzt.
In Europa sind sie auch bei der Ski-Pulka beliebt; eine Art Schlittenrennen, wobei der Skifahrer auf Langlaufskiern steht und über eine Leine mit dem Hundeschlitten verbunden ist.
Einige Besitzer machen auch Hundewandern und „dog-packing“ (wo der Hund einen eigenen Rucksack hat).

Im Vereinigten Königreich und auch in Australien, gibt es Hunderennen auf Waldwegen mit speziellen Rollern (Scooter) mit zwei Rädern für ein oder zwei Hunde oder ein dreirädriges Gestell für drei oder mehr Hunde. Dieser Sport wurde aufgrund des fehlenden Schnees erfunden.
 


Hält man einen sibirischen Husky ohne ihm Schlittenziehen anbieten zu können, so sollte man mit ihm regelmäßig

und häufig vor die Tür gehen um dem Bewegungsdrang dieser Tiere gerecht zu werden.


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