Der Siberian Husky (Russisch: Сибирский хаски) ist eine mittelgroße Arbeitshunderasse, mit einem dichten Fell, welche aus Sibirien stammt. Er gehört genetisch gesehen zur Familie der Spitze und ist vom FCI mit der Nummer 270 (Gr. 5 Sek. 1 Nordische Schlittenhunde) anerkannt.


Ursprung & Geschichte

Der Siberian Husky, der Samoyede und der Alaskan Malamute sind alles Rassen, welche vom Original-„Schlittenhund“ abstammen. Neuere DNS-Analysen bestätigen, dass dies eine der ältesten Hunderassen überhaupt ist, wie auch der Alaskan Malamute.
Rassen, welche vom ursprünglichen Inuit-Hund abstammen, waren einst in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet – von Sibirien bis Kanada, Alaska und Grönland.
Mit Hilfe des sibirischen Huskies waren ganze Volksstämme nicht nur in der Lage zu überleben sondern auch noch weiter in unbekanntes, unwirtliches Land vorzudringen.
Der Siberian Husky stammt wie der Name schon sagt aus dem nördlichen Sibirien und waren dort z.B. für die Tschuktschen und andere Nomadenvölker unentbehrlich.
 
  Auch Admiral Robert Peary von der US Navy nutzte diese Hunderasse bei seinen Expeditionen auf der Suche nach dem Nordpol. Ob er diesen tatsächlich als erster erreicht hat, ist umstritten, jedoch nicht die wichtige Rolle der Hunde auf der Expedition.

Bekannt wurde der Sibirische Husky zuerst durch das Schlittenhunderennen „All Alaska Sweepstakes” Schlittenhunderennen (über 408 Meilen), bei dem ein aus Sibirien kommender Pelzhändler namens Goosak, 1909 mit seinen im Vergleich relativ zierlichen Hunden anmeldete. Er wurde zwar belächelt, da die Hunde so klein waren, aber er belegte auf Anhieb Platz 3.
Im Folgenden Jahr belegten Siberian Husky-Gespanne nicht nur den 1. Platz, sondern auch den 2. und 4. Platz. Die erste Zucht dieser Hunde in Alaska wurde dann 1910 von Leonard Seppala, einem norwegischen Musher (Schlittenhundeführer), gegründet.

Im Jahr 1930 wurden die letzten Sibirischen Huskies exportiert, da danach die sowjetische Regierung die Grenzen Sibiriens für Außenhandel schloss. Im selben Jahr wurde der Siberian Husky vom American Kennel Club als Rasse anerkannt. Neun Jahre später wurde die Rasse auch in Kanada anerkannt.
Die heutigen Siberian Huskies in Nordamerika sind weitgehend die Nachkommen der 1930 importierten Hunde sowie der von Leonhard Seppala.
 


 

Beschreibung

Allgemein Der Körperbau ist grundsätzlich rechteckig in der Form,  er ist wesentlich für die Zugarbeit beim Schlitten gebaut.
Körper Der Husky hat eine Sichelrute, die aber nicht über den Körper gerollt wird. Die Rute ist buschig und mit Stockhaar versehen, aber keiner (oder nur geringer) Unterwolle.
Kopf
  Der Kopf des Siberian Huskys hat einen deutlichen Stopp und sollte nicht zu massiv wirken. Der Fang soll zwar zur Nase hin schmaler werden, dabei aber nicht zu spitz aussehen.
Die Nase passt von der Farbe her zum Fell und ist z.B. Leber bei roten Huskys, Schwarz bei schwarzen und grauen Huskys. Manchmal kommt auch eine „Schneenase“ mit nicht komplett ausgebildeten Pigmentierung vor; dies zählt allerdings nicht als Zuchtfehler.

Die Ohren sind aufrecht stehend, mittelgroß und dreieckig, sie sind hoch angesetzt und stehen eng beieinander.
Die Augen sind entweder blau oder bernsteinfarben (braun), oder aber odd-eyed (ein Auge blau und das andere bernstein).
Größe Husky-Hündinnen erreichen eine Widerristhöhe von 50 bis 56 cm und Husky-Rüden von 53 bis 60 cm.
Gewicht Erwachsene weibliche Huskys wiegen zwischen 15 und 23 kg, männliche Tiere von 20 bis 28 kg.
Haarkleid Der Siberian Husky hat ein sehr dichtes Doppelfell mit Unterwolle und halblangem Deckhaar.
Farbgebung Das Unterfell ist meist reines Weiß oder nur mit leichter Färbung, wobei jedoch das Oberfell alle Schattierungen von rot und weiß über grau bis zu schwarz haben kann.
Der Sibirische Husky hat eine markante Zeichnung mit besonders auffälliger Maske (offen oder geschlossen) auf dem Kopf.
Beim Körper ist der Rücken am stärksten gefärbt und die Farbe wird in Richtung Bauch immer heller, wobei Brust- und Bauchbereich meistens weiß sind.
Es gibt auch geschecktes Fell, welches als Pinto bezeichnet wird, jedoch kommt dies seltener vor.
   

 


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